Das Burj Al Arab

Dubais Wahrzeichen, mein wahrgewordener “Arabischer Traum“! 

Kaum eine andere Metropole kann eine solche Vielzahl an spektakulären Luxusjuwelen aufweisen wie Dubai. Die Stadt genauso wie die Hotellerie ist ein Symbol für überschwänglichen Luxus. Ich werde euch in meinen facettenreichen Hotelporträts mit einigen echten Perlen der Hotelszene beglücken, denn die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate ist seit vielen Jahren mein „home away from home“. Allerdings gibt es nur ein Hotel, das weltbekannte Burj Al Arab, indem der arabische Traum aus Tausendundeiner Nacht gelebte Realität wird. 

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert“. Dieses Zitat von Oscar Wilde passt perfekt zum Burj Al Arab, dem „Turm der Araber“, einer Architekturikone der Superlative. Die markante, segelförmige Silhouette ragt 321 Meter über das Arabische Meer hinaus und prägt somit Dubais glamouröse Skyline. Sheikh Mohammad bin Raschid Al Maktum, Bauherr und Emir von Dubai, hat 1999 diesen einmaligen Luxustempel eröffnet. 

Ihr könnt stilvoll mit einem der Rolls Royce aus der hoteleigenen Flotte anreisen oder exklusiv mit dem Helikopter. Der Hubschrauberlandeplatz im 28. Stockwerk bietet zudem eine diskrete Ankunft. Allerdings verpasst ihr bei dieser Art der Anreise das fantastische Atrium mit unglaublichen 180 Metern Deckenhöhe. 

Mein Insidertipp: reist mit dem Heli vom Flughafen aus an und schaut euch aus der Vogelperspektive Dubais atemberaubende Architektur an! Euer Pilot überfliegt einige Fünf-Sterne Hotels, wie beispielsweise das Raffles, welches ich euch unter anderem im September vorstellen werde. Beim Anblick dieser Pyramide glaubt ihr, euch in Ägypten zu befinden. Die siebenspurige Sheikh Zayed Schnellstraße mit den imposanten „Emirates Towers“, das Viertel Downtown mit dem höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa, führen euch weiterhin die ungeheure Dynamik dieser Megametropole vor Augen. Auch werdet ihr Meydan, die glanzvolle Stadt der Pferde, überfliegen. In den Emiraten gibt es viele Pferderennbahnen, aber diese Anlage ist weltweit die größte. Jedes Jahr findet Ende März dort das teuerste Pferderennen der Welt, der Dubai World Cup, statt. Weiterhin habt ihr einen freien Blick auf Kamelfarmen und bevor es zurück ins Burj Al Arab geht, könnt ihr aus der Luft die Spiegelung der Sonne, die sich im Wasser des berühmten Creeks, der die Stadtteile Bur Dubai und Deira voneinander trennt, beobachten. Vor der Landung auf dem Helipad habt ihr einen sensationellen Blick auf das seit einigen Jahren absolut einmalige schwimmende Sonnendeck. Dieses futuristische Deck, welches sich über dreihundert Meter in den Arabischen Golf hineinstreckt, ist mit seinen klimatisierten Cabanas, seinen beiden Pools und weiteren Highlights an Luxus nicht mehr zu übertreffen. 

Das Burj Al Arab – 202 Suiten. Der Stoff aus dem die Träume sind! 

Was die einzigartigen Suiten in diesem einmaligen Luxustraum angeht, so stelle ich euch nur vier verschiedene Kategorien vor. Ich beginne mit dem absoluten Summum, der Royal Suite mit einer sagenhaften Fläche von 780 Quadratmetern. Die beiden Royal Suiten – eine zur Sonnenuntergangsseite und eine zur Sonnenaufgangsseite gelegen – befinden sich auf der 25. Etage.

Die Royal Suite erstreckt sich über 2 gigantische Etagen und beinhaltet weitaus mehr als man sich nur vorstellen kann. Mehr geht nicht, als ich meinen Palast auf Zeit in diesem Luxustempel betrete. Mein erster Blick fällt im prunkvollen Eingangsbereich sofort auf die majestätische Marmortreppe und deren imposantes Geländer, welches mit reich verzierten Ornamenten und Goldelementen diese extravagante Treppe vollendet. Doch bevor ich ins Obergeschoss schreite, bekunde ich zusammen mit der damaligen Operations Managerin das Untergeschoss. Rechts geht es in ein 85 Quadratmeter großes Majlis mit Meerblick, eine Traumkulisse aus einem aus venezianischem Kristall mundgeblasenen und handgefertigten Kerzenkronleuchter, einem bunten Teppich mit reichen Mustern, aufwendigen Wohnaccessoires, edlen Seidentexturen für die Möbelpolsterung der beiden Sofas und der zahlreichen Sessel, einem goldenen Tischchen mit feinsten Datteln, den arabischen Juwelen, die man essen kann und einer goldenen Konsole mit goldumrandeten Spiegel. Völlig überwältigt von diesem feudalen Stil geleiten meine Schritte in das 2. Empfangs- Wohnzimmer ebenfalls mit Blick auf das Arabische Meer. Opulentes Mobiliar, einladende Sofas, handdicke und handgearbeitete Teppiche, die jeden Tritt schlucken, ein goldener Fernseher (alles, was im Hotel nach Gold aussieht, ist auch Gold), goldfarbene Säulen sowie ein Tisch aus schwarzem Carrara-Marmor mit güldenen Füßchen schmücken dieses Majlis. Nicht zu vergessen, der prunkvolle, weinrote Stoff an der Decke, die pompösen Gardinen und die Fensterrollos, die den mannigfaltigen, orientalischen Charme zur Vollendung erstrahlen lassen. Hier zeigt sich der grenzenlose Gigantismus dieser Suite. 

Diese beiden einzigartigen “Zimmer“ sind jedoch nur der Auftakt gewesen. Zurück geht es zum Eingangsbereich. Von der vorher beschriebenen Treppe geht es nach links in ein Esszimmer mit unkonventioneller Farbkombination und originellem Mustermix. Hinter diesem extravaganten Essbereich mit atemberaubendem Blick öffnet sich ein unbeschreibliches Arbeitszimmer, das man erlebt haben muss. Der antike Globus in Schatzkartenoptik spornt meine ungebremste Reiselust an. Weiterhin gibt es mehrere Gästetoiletten mit angrenzendem Badezimmer aus brasilianischem Granit in eher dunklen Tönen. In den Toiletten dominieren naive Wandmalereien. 

Ich bin derart überwältigt, dass meine Beine es nicht schaffen, die Treppe in die obere Etage zu nehmen. Aber kein Problem. Die Operations Managerin hat eine weitere Überraschung: ein privater Aufzug! Kaum zu glauben, aber wahr! 

Oben, zeigt sie uns zuerst das Herrenschlafzimmer in den Hauptfarben Violett bis Purpurrot mit einem Bett auf einer stationären Drehscheibe, über welchem sich ein weiterer goldumrahmter Spiegel befindet, umgeben von schwarzen mit Gold verzierten Säulen. Im angrenzenden Badezimmer dominiert eine kreisrunde mit Säulen aus hellem Carrara-Marmor umgebene grandiose Whirlpool-Badewanne und ein leicht violetter Teppich schmückt Teile des dunklen Marmorbodens. Sitzt man in der Badewanne, so erstrahlt über einem eine goldene kreisrunde Decke. Des Weiteren dekoriert eine kapriziöse Dusche aus 24-karätigem Blattgold mit italienischem Mosaik dieses Badejuwel. 

Ein eleganter privater offener Kinoraum, in dem goldene Elemente mit kräftigen Farben verschmelzen, trennt das männliche Schlafgemach von dem weiblichen, welches vor allem in hellen Gelb-/Orangenuancen und zartem Pink gehalten ist. Nur eine im Leopardenmuster überzogene Chaiselongue bricht diesen leichten Stil. Im Bad en Suite strahlen erneut goldene Elemente und reich verzierte Teppiche puren Luxus aus. Der marmorierte hellgraue Marmorboden findet sich auf den beheizten Sitzflächen unter einer italienischen Wandmalerei mit Zypressen und der Abbildung eines griechischen Tempels im italienischen Paestum wieder. Natürlich gibt es auch hier eine Whirlpool-Wanne, Säulen und eine exklusive Dusche aus Blattgoldmosaiken. 

Die Club Suite mit stolzen 330 Quadratmetern zum Beispiel auf der 19. Etage besitzt eine Küche, einen eigenen Snooker-Tisch und alles, was das Luxusherz mit Hang zur Opulenz begehrt. 

Obwohl die Panoramic Suite mit Loft-Charakter den betuchten Gästen einige Quadratmeter mehr zur Verfügung stellt (225 Quadratmeter) als die Sky Suite mit lediglich 170 Quadratmetern, bevorzuge ich letztere. Zu bemerken bleibt an dieser Stelle, dass bis vor drei Jahren die kleinste Suiten-Kategorie den Namen Deluxe-Suite mit einem Schlafzimmer getragen hat. Da die meisten Gäste in einem der oberen Stockwerke logieren wollen, hat das Management beschlossen, die höher gelegenen Deluxe-Suiten mit einem Schlafzimmer in Sky Suiten umzubenennen. Ein cleverer Schachzug! Auch diese Suiten verfügen über 2 Stockwerke. Während sich oben das pompöse Schlafzimmer mit Dressing und grandiosem Badezimmer befindet, kann man unten am zur Verfügung gestellten Computer arbeiten, sich an der Bar einen Drink gönnen, gemütlich am Esstisch eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses genießen oder einfach auf dem Sofa oder der Chaiselongue chillen. 

Weder mein Mann noch das Mobiliar haben sich im Laufe unserer zahlreichen Besuche im Burj Al Arab von 2007 bis 2020 verändert – oder was meint ihr? 

Mir persönlich fehlt in der Panoramic Suite ein abgetrenntes Schlafzimmer. Das offene Loft-Ambiente behagt mir leider nicht. Ich möchte euch diese Suite jedoch nicht vorenthalten und deshalb findet ihr nun die passenden Fotos. 

Jede Suite lässt im Punkt technischer Ausstattung nichts zu wünschen übrig und trägt zum Luxuserlebnis bei. 

Aufgrund des breiteren Flurs ist das 19. Stockwerk ist meine Lieblingsetage

Das Burj Al Arab – Kulinarik. Das Essen, das Träume wahr werden lässt! 

Was die exklusive Restaurantszene betrifft, so schlägt ein kulinarisches Juwel das andere. Das Angebot erstreckt sich von der mediterranen Küche über die asiatische bis hin zur arabischen. Auf einzigartige Erlebnisse könnt ihr euch in den privaten Speiseräumen einstellen! Ich beginne gleich mit unserem Superlativ, einem privaten Dinner im preisgekrönten Al Mahara, einem Unterwasser-Restaurant. Mein Mann und ich haben uns dieses unvergessliche Erlebnis vor einigen Jahren zum 20. Jahrestag gegönnt. Das Hotel hat so einige Überraschungen für uns bereitgehalten: ein Taucher, der vorbeigeschwommen kam und uns auf seine eigene Art gratuliert hat, sowie ein traumhafter Kuchen, der in der Suite auf uns gewartet hat. 

Das frühere Al Mahara ist seit einigen Jahren umbenannt worden ins Nathan Outlaw „Al Mahara“ und hat ein gelungenes Facelifting erlebt. Das raumhohe zylindrische Aquarium erzeugt jedoch immer noch ein beeindruckendes Ambiente. Man glaubt, in die bunte Unterwasserwelt einzutauchen und für geraume Zeit, in den tropischen Gewässern mit atemberaubenden Korallen versinken zu können. Nur ein Fisch, der imposante Napoleonfisch namens George beglückt die Gäste nicht mehr, da er aufgrund seines enormen Wachstums umgesiedelt wurde und nun die Unterwasserwelt im Dubai Aquarium in der Mall of the Emirates erkundet. 

Im Al Muntaha im 27. Stockwerk ist der Ausblick allein bereits einen Aufenthalt wert. Aber auch die edle französische Küche mundet hervorragend! 

Weitere kulinarische Köstlichkeiten serviert das japanische Restaurant wie auch das arabische. 

Und falls ihr Lust auf ein hervorragendes Büffet habt, dann geht doch ins Bab Al Yam. 

Auch ein privates Strandessen vor einer atemberaubenden Kulisse ist immer möglich. 

Das Burj Al Arab – Mitarbeiter, das Herz des BAA. Ein feengleicher Service! 

Um den Gästen einen exzellenten Service anbieten zu können, gibt es auf jeder Etage – egal welche Suiten-Kategorie ihr bucht, eine exklusive Rezeption zum Check-In und Check-Out (natürlich könnt ihr auch in eurer Suite ein- und auschecken). Des Weiteren steht euer persönlicher Butler euch 24 Stunden zur Verfügung und erfüllt eure Wünsche bzw. überrascht euch gegen 17:00 Uhr mit besonderen Gesten. 

Das Burj Al Arab – Wellnessoase. Ein goldener Wellnesstraum erfüllt sich! 

Das hoteleigene Talise Spa, welches sich in der 18. Etage – 150 Meter über dem Arabischen Meer – befindet, verfügt über eine exklusive Ausstattung, bietet Entspannungsmöglichkeiten für jeden Geschmack an und besitzt unter anderem einen Pool nur für Frauen, sowie einen Pool für Frauen und Männer. 

Zu all diesen Superlativen gehört ebenfalls ein Außenbereich der Superlative. Die weltbekannte 10.000 Quadratmeter große luxuriöse „Burj Al Arab Terrace“ mit dem neuen Pop-up-Restaurant Sal auf der Seeseite des Hotels gelegen. Dieser Wellnesstempel der Superlative reicht 100 Meter in das Arabische Meer hinein und bietet unter anderem einen Salzwasser- Infinitypool mit 4 Jacuzzis, einen Süßwasserpool mit Swim-Up-Bar, einen Sandstrand und außergewöhnliche Cabanas.

Es gibt 24 klimatisierte kleine Cabanas mit Mini-Bar, frischem Obst, Klimaanalage und 8 großzügige Royal Cabanas mit unter anderem einem eigenen Badezimme und übergroßen Flatscreen-TV. Diese Cabanas übertreffen alles! Folgt mir auf Instagram und überzeugt euch selbst. Insidertipp: Ihr könnt die Cabanas auch buchen, ohne Gast im Hotel zu sein! 

Es würde noch so viel mehr über das Burj al Arab zu berichten geben, aber dies würde definitiv den Rahmen dieses Hotelportraits sprengen. 

Anstatt mit dem Heli abzufliegen, fahren wir mit dem Rolls Royce in die Wüste zum nächsten atemberaubenden Luxushotel. 

Weitere Burj Al Arab Momente und Dubai Reisetipps erfahr ihr bei Svemirka auf www.reise-zeit.com wie auch auf Instagram @svemirkas_reisezeit.

Steckbrief

Das Burj Al Arab – Dubais Wahrzeichen 

Hotel:

Burj Al Arab 

www.jumeirah.com

baainfo@jumeirah.com 

Adresse:

Jumeirah Street

74147 Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 

Beschreibung: 

Wer einmal in dem luxuriösesten Hotel der Welt übernachtet hat, träumt davon wiederzukommen. Luxuriöser, traumhafter, spektakulärer, arabischer, stilvoller, eleganter, unvergesslicher als in diesem wahren Juwel geht es nicht! 

Merkmale:

  • privilegierte Lage 
  • grandioser Blick auf den Strand und das Meer 
  • exquisite, facettenreiche Gastronomie 
  • luxuriöses Ambiente 
  • professioneller Service 
  • engagierte Mitarbeiter 
  • ultimative Erlebnisse 

Suite:

alle Suiten sind zu empfehlen. 

Beste Reisezeit:

von Oktober/November bis April/Mai für diejenigen, denen 35-45 Grad zu heiß ist. Da wir die Hitze lieben, reisen wir zusätzlich immer Anfang September nach Dubai und freuen uns über Temperaturen bis 40 Grad. Im Juni, Juli und August liegt die Luftfeuchtigkeit meistens bei über 80 Prozent! 

Anreise:

Flughafen Dubai (DXB) 20 Minuten

Autor:

Anne Hastert alias Amal Blu

www.lookandluxury.com

Sehenswürdigkeiten:

wegen der vielen Sehenswürdigkeiten werde ich euch in zwei Reportagen über die besten berichten. Ihr könnt mich jedoch jederzeit anschreiben und ich werde euch die Tipps gleich verraten. 

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